Sipadan, Mabul und Samuil islands
5 06 2010Nachdem wir unseren PADI Tauchkurs erfolgreich auf den inseln nahe kota kinabalu absolviert haben und nun open water scuba divers sind, haben wir beschlossen, zu einer der top ten tauchspots dieser welt zu fahren, richtung sipadan island ganz im süden von sabah, borneo. Ein netter berliner, den wir im hostel kennengelernt haben, hat sich unserer reise angeschlossen. Nach einer 10-stündigen busfahrt, einmal komplett quer durch sabah, sind wir in samporna angekommen, eine sehr kleine, langweilige stadt, wo nur tauch junkies rumhängen. Am nächsten morgen, am Donnerstag, sind wir per speedboot zu einer kleinen und wunderschönen insel namens mabul übergesetzt. Kaum angekommen, haben wir unsere tauchsachen in die hand gedrückt bekommen und es ging sofort los. 3 tauchgänge jeden tag, das maximale, was man machen sollte. Unglaublich, was man unten in 20 m tiefe entdecken kann. Fische, die sich nicht regen, aussehen wie stein oder ein krokodil, riesen schildkröten, alle knalligen farben, die man sich nur vorstellen kann sind vereint, dinge, wo man niemals denken würde, dass sie lebewesen sind, einfach wunderschön und man kann garnicht aufhören zu gucken (danke glo für die unterwasser kamera!!!! ob es funktioniert hat weiss ich noch nicht). Auch wenn das wetter noch so gut ist, muss man die strömungen beachten, ich hatte manchmal echt zu kämpfen und musste mich hinter riffen verstecken, aber ein dive master ist immer dabei.. wir wohnen in wirklich netten bungalows diekt am strand, vollpension, leckeres essen, kein fisch, denn es gilt: als taucher hat man ein besonderes verständnis für die unterwasser welt, schützt die umwelt und isst natürlich kein fisch. Mabul ist wunderschön, sehr kleine insel, tolle resorts hier, wo eine nacht durchschnittlich 500 euro kostet, aber kaum tourismus, nur taucher oder hochzeitspärchen. Als ich die insel erkundet habe, bin ich auf unglaublich nette einhemische gestoßen, kinder kommen von alles seiten angerannt, tausende von kinder hier, die menschen leben in kleinen hütten auf dem wasser, viele auf engstem raum, alle sind herzlich und lebensfroh trotz der armut, aber keiner bettelt. Anders als auf bali kann man ganz in ruhe am strand liegen ohne das jemand kommt und etwas verkaufen will..gestern abend hatten wir das glück ene traditionelle hochzeit der einhemischen hier zu sehen. es war ein extrem langes abendprogramm,bis spät in die nacht, bestimmt 8 std lang, das brautpaar sah schon sowas von fertig und gstresst aus, dass es schonwieder lustig war. es gab viele tänze und die leute aus dem publikum sind dann zu den tänzerrinen hin und haben ihnen geld auf den kopf geworfen oder zwischen die finger gesteckt, sehr lustig 😀
Am Sonntag geht es wieder zurück nach kota kinabalu und von dort aus über kuala lumpur in den norden malaysias zur grenze thailands…

links steffen, mitte andi aus der schweiz

die suessen kinder im dorf












crocodile fish







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