Philippinen

26 04 2011

…Zufaelligerweise hat sich herausgestellt, dass meine Freundin Conny, mit der ich im Labor des Deutschen rheuma forschungszentrum gearbeitet hatte, nach saigon kommt. sie hat mir ueber ihre weiteren reise plaene erzaehlt, dass sie mit ein paar daenischen freundin auf die philippinen fliegen werden wird und da hab ich mich spontan dazu entschlossen mich anzuschliessen und habe den naechsten flug nach manila gebucht. in manila selber waren wir nicht, ersten dachten wir, uninteressant, grosse stadt, viel verkehr und ausserdem ist es nicht gerade ungefaehrlich.. wir also gleich weiter  auf die beruehmte inseln boracay, bester strand auf den philippinen. dementsprechend ist die insel voll von touristen, gruppenweise werden koreaner, japaner, chinesen und philippinos angekarrt und wenn man am strand entlang laeuft fuehlt man sich wie auf dem rummel wo man sich den weg suchen muss. ich fands insegsamt also nicht so toll. boracay ist gut zum feiern und spass haben, da ist echt ne menge los, viel party, aber zum entspannen nicht gut, viel zu viele leute und tauchen ist auch echt schlecht. dafuer hatte ich einer meiner besten taucherfahrungen dort. zwar habe ich keine schoenen korallenlandschaften gesehen aber die erfahrung war es wert. von einem typischen philippinischen boot bei einem unglaublich hohen wellengang von ca. 4 m hohen wellen, sind der tauch instructor und ich, wir waren nur zu zweit, schnellstmoeglich ins wasser, sofort runter, innerhalb von 1 min runter auf 40 m, extrem starke stroemung, ich war ausser atem, weil sie mir netterweise kinderflossen gegeben haben und ich mich abstrampeln musste. die starke stroemung hat uns in minuten schnelle in eine richtung getrieben, unterwegs kurz einen hammerhead shark gesehen, dann nach 20 min war alles vorbei, schnell wieder hoch. kurzeste tauchgang den ich je hatte. einfach nur, weil die stroemung zu stark war, zu gefaehrlich. ich brauchte all meine kraft um mich bei den extrem hohen wellen wieder ins bot zu ziehen. am ende hab ich mich noch uebergeben, die wellen waren einfach zu hoch..

naja, nach nur 3 tagen boracay sind wir auf die insel cebu geflogen. cebu, die stadt selber ist nicht attraktiv, langweilig und ziemlich haeeslich. wir sind also schnell weiter auf die insel bohol. eine wunder wunderschoene insel!!!! sie hat alles, schone, auch endlich einsame straende, dschungel, berge,… wir haben aufregende tage im dschungel verbracht, in holzhuetten, sehr alternativ, mit spinnen, geckos und anderen tieren, abgeschnitten von allem anderen, trekking, wasserfaelle, motorrad ausfluege zu den beruehmten chocolate hills, eine kette aus perfekt symmetrischen huegeln. auf bohol habe ich auch meine ersten erfahrungen mit nem motorrad gemacht, naja meine zweiten erfahrungen. nachdem ich ein auto etwas gerammt und fast ein kind umgefahren hatte, habe ich es dann doch sehr schnell gelernt..

nach bohol gings nach malapascua, ohne conny und die drei jungs. da die jungs hyperaktiv waren und nicht in tauchen interessiert, sind die vier auf ne andere insel gefahren. malapascua, eine ganz kleine insel, ganz im norden von cebu, wenige hunderte menschen leben dort, in 3 stunden bin ich um die insel gelaufen, ich habe mir ein tolles bungalow direkt am strand, also mit blick aud das kristallklare, tuerkise meer gemietet und die absolute ruhe genossen. nur ca. 7 hotels gibt es auf der insel, gefuehlte 5 touristen sieht man, wenn man den strand entlang laeuft und das tauchen ist superb, vor allem fuer das makro tauchen, also die ganz kleinen dinge wie ein 5 mm grosses seepferdchen ist diese insel beruehmt. perfekt fuer mich!!! entspannung pur. mit den super super netten und herzlichen philippinos herum, die mich immer mit mam anreden und die alle nach wenigen stunden meinen namen wussten, hat es sich wie in einer familie angefuehlt..ohne die hilfe von 2 netten schweizerinnen haette ich es nie zum flughafen und damit nicht geschafft, das land zu verlassen. denn malapascua war so klein, dass es weder ATMs, also cash maschinen hatte noch geld tauschen konnte. der naechste ATM waere 2 stunden entfernt gewesen. noch dazu wurden meine kreditkarten geklaut.. eigentlich haette ich nichts dagegen gehabt auf dieser insel stecken zu bleiben hehe…

Boracay

Boracay

unsere truppe..

unsere truppe..

die propellermaschine von boracay nach cebu war so klein, dass sie genau austarriert werden musste, jeder passagier wurde mit handgepaeck also zur wage gebeten

die propellermaschine von boracay nach cebu war so klein, dass sie genau austarriert werden musste, jeder passagier wurde mit handgepaeck also zur wage gebeten

bunte, lustige transportmittel, die jeepneys

bunte, lustige transportmittel, die jeepneys

Bohol, auf dem weg in den dschungel

Bohol, auf dem weg in den dschungel

erschoepft angekommen in unserer unterkunft

erschoepft angekommen in unserer unterkunft

P1080295

P1080303

chocolate hills

chocolate hills

die hexen auf ihrem weg..

die hexen auf ihrem weg..

auf einer schmetterlingsfarm wurde ich in einen schmetterling verwandelt

auf einer schmetterlingsfarm wurde ich in einen schmetterling verwandelt

einsam am strand von bohol...

einsam am strand von bohol...

P1080378

auf einem rundgang um die insel malapascua...

auf einem rundgang um die insel malapascua...

nichts anderes als fischerboote..

nichts anderes als fischerboote..

P1080424

achtet auf das farbenspiel des wassers und des himmels

achtet auf das farbenspiel des wassers und des himmels

in meinem bungalow (diving resort) mit den netten schweizerinnen

in meinem bungalow (diving resort) mit den netten schweizerinnen

P1080438

so sieht ein tauchboot auf den philippinen aus

so sieht ein tauchboot auf den philippinen aus

auf zum tauchen!!!

auf zum tauchen!!!

malapascua

malapascua

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