Von Saigon nach Bali
29 09 2010Die letzte station in vietnam war Ho chi minh city, unter den vietnamesen eher als saigon bekannt. Ähnlich zu hanoi ist die stadt sehr laut, viel verkehr etc, nur das hier die strassen viel breiter sind, viell. das vierfache, was das überqueren der strasse noch mehr zu einem abenteuer macht. Ich fand das immer so aufregend und toll, dass ich beim überqueren zwischen den tausenden motorrädern auch noch viedeos dabei gemacht habe. Wir haben wieder einiges über den krieg und die geschichte vietnams gelernt, als wir uns die cu chi tunnels angeguckt haben, eine untergrundwelt bestehend aus 3 stockwerken. 2 tage lang haben wir uns die mekong region per bus, fahrrad und ruderboote angeschaut, eine tolle tour!! Wir haben gelernt, wie man reiswein, reisnudeln und kokosnuss süßigkeiten herstellt – und ganz wichtig für die vietnamesn – snake wine!! Sie lagern 7 verschiedene schlangenarten in dem großen topf, gießen reiswein rauf und dann kommt oben noch ein vogel rauf, mindestens 1 jahr warten, fertig! Schon hat man schlangen wein. Naja – ich erzähl euch lieber nicht wie es war den trunk zu „genießen“.
So, dann gings nach kambodscha, auch ein sehr armes land und man merkt in gegensatz zu vietnam mehr armut und etwas weniger entwickelt. Es fällt einem gleich auf, überall tempel, wohin man auch schaut, hunderte von tempel im ganzen land. Phnom penh trotzt mit goldenen tempel und buddha statuen. Aber auch hier wieder eine traurige seite, die zeit, in der die khmer rouge die macht hatten, 4 jahre geprägt von terror, gewalt und brutalen morden in den 70er jahren. In einem museum, wo man sehen konnte wie die menschen, die keine verbrechen begangen haben, gequält wurden, ist mir ganz schlecht geworden.. das highlight in kambodscha, eines unserer weltwunder, angkor wat! Das größte religiöse gebilde der welt. Ich habe 2 tage verbracht um mir so viele tempel wie möglich anzuschauen, denn eigentlich ist nicht nur angkor wat das wunder sondern die vielen schönen tempel in der umgebenden region! Der sonnenaufgang um 6 am angkor wat, die details in den wänden, wände, die geschichten von kriegen erzählen, die atmosphäre, die stille und vor allem die gerüche – alles unbeschreiblich – mystisch…
Nach drei tagen ausruhen in bangkok ging es dann nach bali, wo ich nichts anderes mache als entspannen, zimmerservice im 4 sterne hotel genießen (was allgemein extrem ungewohnt zu der zeit mit vielen hostels davor ist). Hier war es mein ziel, die seltenen fische zu sehen, genannt mola-mola (indonesisch) oder bali sunfish, RIESIGE fische, die es nur hier in ganz bestimmten monaten im jahr zu sehen gibt. Dafür musste ich in eine tiefe von 38 m tauchen, wo es arsch kalt war und ich mir trotz eines neopren anzuges von 5 mm den arsch abgefroren habe. Aber es hat sich gelohnt! Und 5 meter große manta rays habe ich auch ganz nah erleben dürfen, einfach nur toll!!!! Das kann man nicht beschreiben, das muss man mal gemacht haben. Das tauchen hier ist natürlich viel besser als es in vietnam war, aufregendere unterwasserwelt mit vielen bunten und intakten korallen, von macro bis zu den ganz großen tieren! Hier habe ich schrimps, fische, korallen und anderes in richtigen neon farben gesehen, was ich zuvor noch nie gesehen hab. Als ob man die schwarzlicht lampe unter wasser anschalten würde! Super!
Da das internet hier so schrecklich langsam ist, extrem langsam, kann ich keine fotos hochladen..ich hoffe ich kann das bald nachholen..

Im Cu Chi tunnel, verdammt eng, man muss kriechen, super stickig und heiss, ich frag mich wie die hier gelebt haben

floating market, an den bambusstaeben haengt das, was sie jeweils verkaufen, fuer jeden erkenntlich, kleinere boote docken an und kaufen...
Phnom Penh
Siem Reap/ Angkor Wat und Angkor Tom
für die die es nicht wissen:
Kategorien : Kambodscha















