Up north…
15 07 2010Unsere Tour startete am 6.7. in Brisbane, wo wir uns einen camper van gemietet haben und damit überall hinfahren können wo wir wollen, wie und wann wir wollen und uns keine sorgen über die unterkunft mehr machen müssen.. der erste halt waren ein paar strände südlich von noosa heads, dann noosa selbst. Immer sieht man das gleiche: kilometer lange strände, wo man das ende nicht sehen kann, breite strände und wellen. Noosa ist ein sehr versnobter ort, die reichen leute aus melbourne oder den anderen großen städten haben hier ihre ferien villa mit millionen yachten vor der haustür und damit meine ich wirklich vor der haustür bzw am eigenen steg. Gerade mal ein paar tage getrennt, haben wir unsere deutsche chaoten gruppe in noosa wieder getroffen und paar lustige stunden mit ihnen verbracht. Nachdem wir morgends um 7 (nachdem wir um 6.30h nach dem schrecklichen deutschland spiel schlafen gegangen sind) von der polizei aufgeweckt und weggeschickt worden sind, haben wir uns weiter auf den weg richtung norden entlang der ostküste gemacht. Wir sind an vielen stränden, kleinen städtchen bzw dörfern vorbei gekommen. Rainbow beach, Elliot heads bei bundaberg, unglaublich schöner strand mit schwarzen lava steinen, bundaberg mit seinen vielen plantagen von tomaten, mangos oder anderen früchten, wo backpacker hierher strömen um beim fruit picking geld zu verdienen. Rockhampton,, eine historische stadt mit vielen häusern aus dem 18.jhd., gladstone, eine industriestadt, die nichts zu bieten hat und mackay, die stadt der 24h industrie vin zuckerrohr; ich zu sven:“ooh was stinkt denn hier so krass??“ Sven:“Popcorn??“ Ich:“wie zum teufel stinkt denn dein popcorn?“ paar minuten später am parkplatz konnten wir alle 3 minuten einen zug mit tonnenweise zuckerrohr vorbei fahren sehen :-D. Insgesamt sind wir nicht immer in der besten stimmung, da es meistens nicht so warm war, öfter geregnet hat und es einfach extrem teuer hier ist. Man hätte vielleicht zuerst durch australien, dann nach asien reisen müssen. Aber so kann man sich hier kaum was leisten. Um eine tour zu ner insel zu machen zahlt man für 2 tage 280 dollar oder mehr. Dafür kann ich nach malaysia hin und zurück fliegen! Aber australien´s landschaft ist einfach unglaublich! So facettenreich! Rotes gras, grüne wiese, knall rote erde, wunderschöne, riesige wilde papageien um dich herum, wald, gebirge, weiden, hunderte national parks, sandstrand, steinstrand, sandklippen, weisser sand und weisse bäume.. in arlie beach angekommen, haben wir endlich das paradies gefunden: die whitsunday islands. Endlich ist es wärmer geworden, nachdem wir schon um die 900 km gefahren sind. Von allem was ich je in meinem leben gesehen habe, ist das der schönste strand gewesen: whiteheaven beach, türkises wasser, weisser, sanfter sand…
Das schönste was man überhaupt machen kann ist am strand zu schlafen, das habe ich auch gleich gemacht: an der sunshine beach bei noosa schön auf ner isomatte, dick und warm in einen daunen schlafsack eingekuschelt an der frischen seeluft bei entspannenden wellengeräuschen schlafen und von der sonne aufgeweckt werden…allgemein suchen wir uns jeden abend einen neuen schlafplatz und stellen uns einfach da hin wo es gemütlich ist, am liebsten direkt am strand. Nur ca. alle 5 tage fahren wir auf einen camping platz um die batterie des kühlschranks wieder aufzuladen und auch unsere elektrogeräte aufzuladen. Sonst kommt man sehr gut über die runden: an jedem strand gibt es ne dusche und überall gibt es BBQ stellen umsonst, wo man grillen kann. Nur muss man bedenken, dass hier zur zeit winter ist, also nachmittags duschen gehen sollte wenn noch die sonne scheint, ab 17 uhr werdens nämlich schlagartig 15 grad oder so. tagsüber heiss, die sonne brennt unglaublich, nachts kalt.. im gegensatz zu malaysia sind die backpacker hier nicht so nett und offen wie wir es gewohnt waren. Sie sind lieber unter sich und machen jedenfalls den eindruck, dass sie sich nicht so gerne unterhalten, was wir mehr als schade finden. Außerdem sind hier zu 75% deutsche unterwegs und man trifft eher seltener leute aus canada, italien, holland, frankreich geschweige denn asiaten. Umso mehr ist es eine tolle abwechslung sich mit den super super netten pansionierten australiern auf den campingplätzen zu unterhalten, die einen echte geschichten von hier erzählen: eine touristin ist ins outback gefahren, ganz alleine, und hat einen aus dem gebüsch springenden aboriginie angefahren. Sie rief die polizei, die nur fragten ob mit ihr alles ok sei, ob sie verletzt sei. Als sie bestätigte, dass es ihr gut ginge, meinte der polizist nur „den mann nicht anfassen, einfach einsteigen und weiterfahren“. Tja, was soll man dazu noch sagen…

coolum beach

sunshine coast, bei noosa heads mit den chaoten

marc und ich

so sehe ich aus, wenn ich um 4 h morgends für deutschland aufstehen muss..

unser camper van

wir sind die hippie camper 😀

le chefkoch :-)...

...immer nur das beste essen..

great sandy national park

immerwieder interessante vögel..




elliot heads


aufm camping platz, man wird erfinderisch so ohne tisch und stühle 🙂

sonnenaufgang um 6h


elliot heads



wilde papagaien ganz nah


rockhampton

hiking durch die national parks

die whitsunday islands







HAMMER!!!! ein TRAUM!!!
Kategorien : Australien































