Borneo
24 05 2010Unser erster Strand
eine Insel von wenigen Metern Durchmesser und kaum Menscn..



In Sabah auf Borneo…











Vor ca. einer Woche sind wir in Kota Kinabalu auf dem malaysischen Teil Borneos angekommen und es stellte sich schnell heraus, dass es eine sehr kleine Stadt ist. Die stadt ist überhaupt nicht schön und es gibt sehr viele jugendliche und sehr komische leute die überall rumhängen. Es macht einen etwas unheimlichen eindruck und man fühlt sich nicht gerade wohl wenn auch das hostel nur durch einen code an einer eisen/gittertür zu öffnen ist und alles per kameras überwacht wird. Als wir im hafen essen gegangen sind, hat uns ein mann angesprochen und uns die direkte durchwahl zu seiner abteilung gegeben falls was passieren sollte. Also insgesamt keine sehr angenehme stadt. Wir schlafen in nem 10-bett-zimmer, ein sehr nettes hostel. Es kann zwar mit 10 leuten extrem eng werden aber es ist immer sehr lustig und man lernt so viele leute kennen aus der ganzen welt. Nachdem wir am ersten tag die stadt erkundet und am strand gechillt haben, sind wir am 2. Tag mit nem roller/moped was auch immer an der küste entlang fast bis zur nördlichen spitze borneos gefahren, fast 500 km. Das war toll! Alles per roller zu erkunden macht so so viel aus! Man kommt den malayen auf dörfern näher, sieht dinge, die man sonst nicht gesehen hätte, wie z.b. ein traditionelles malaysisches grab aussieht, man sieht die natur, die hier unglaublich schön ist! Dschungel, felder, sehr sehr grün..am Mittwoch war es dann soweit, die lang ersehnte tour, um den mount kinabalu zu besteigen. Wir sind viel zu spät dran gewesen, die fahrt dauerte ca. 2 stunden, jedoch sind wir erst gegen 8.30 los, um 10.30 angekommen, hätten aber vor 10 h da sein müssen. Tja, natürlich durften wir dann nicht mehr hoch!!! Aber nicht weil wir zu spät erschienen sind sondern weil nur eine bestimmte anzahl an leuten pro tag den berg besteigen dürfen, das personal einen fehler gemacht hat und wir nun die arschkarte gezogen haben. Sie haben uns dann ein bungalow in der hill lodge auf dem kinabalu park am fuße des berges gegeben und uns beiden wurde 15 min später klar: GEILOOO!!!!! Geiles, riesiges zimmer, voll gechillt, (wenn man bedenkt dass man sonst in hochbetten im 10-bett-zimmer schläft, wo es laut werden kann und schlecht schlafen kannst), umsonst teures abendessen, großes frühstücksbuffet… Wir haben es in vollen zügen genossen, bademäntel angezogen, hausschuhe an, käffchen gekocht, ins bett gechillt und kinoabend gemacht HAHA 😀 (sven hatte all seine sachen dabei, natürl auch seinen lappi mit festplatte und zich filmen). Es war so toll in den bergen mit frischer luft und interessanten/beruhigenden tiergeräuschen zu schlafen. am nächsten morgen ging es nun mit unserem guide um 9 h hoch auf den berg zur ersten station auf ca. 3200 m, wo man übernachtet hat. Sven ist natürlich voll fit und ist die 6 km in 3 ½ h hoch. Schon nach den ersten paar km hatte ich den guide für mich alleine, der nachdem ich mich mit ihm etwas auf indonesisch unterhalten hatte, so begeistert war dass ich halb indonesisch bin, dass er meinen rucksack unbedingt tragen wollte und meine hand nicht mehr losgelassen hat J. Auf den letzten 500 m brauchte ich das wirklich. Für mich war es ziemlich hart, vor allem weil es teils 55 cm hohe stufen waren und die luft sehr sehr dünn wird. Mir war so schwindelig und ich hatte das gefühl ich kriege keine luft, war daher nach wenigen metern schon völlig aus der puste und ich dachte mir:“ so eine scheiße, das ganze kostet mich 140 euro und die übelste anstrengung!!!!“. Während den 2 tagen oben auf dem berg konnte ich kaum was essen, ich hatte nur heißhunger auf orangen, alles was ich gegessen hab war 6 orangen und tee mit viel zucker, mir war ständig kotz überl, musste mich mehrmals übergeben, kopfschmerzen, schwindel und extreme schwäche. Ich konnte mir das nicht erklären, bis ich wieder „unten“ war und mit anderen leuten gesprochen habe: es stellte sich heraus, ich gehöre zu den menschen die die 4000 m höhe nicht vertragen, „höhen-krank“. Da sven der aller erste auf dem berg war, hatten wir ein tolles doppelzimmer und mussten nicht in hochbetten mit vielen leuten schlafen hi hi :-D. wieder hatten wir den luxus, sogar mit riesen, eigenem (!!) badezimmer. Am 2. Tag ging es um 2.30 h (also ca. 4 std schlaf) weiter zur spitze des berges wo wir um ca. 6 uhr den sonnenaufgang beobachten konnten. Unglaublich schön dort oben!! (und krass kalt, da musste ich ganz kurz an euch zu hause denken J) Trotzdem muss ich sagn, dass ich im gegensatz zu huang shan in china etwas enttäuscht war.. um 13 uhr, nach ca. 3 h war ich nach dem abstieg wieder unten (sven ist den berg in 1 ½ std runter gerannt!!) und abends wieder im hostel. Als ob es nicht anstrengend genug gewesen wäre, sind wir am abend noch mit paar däninnen und nem engländer weg gegangen (ich sage nur lady gaga :-D), hatten nen sehr lustigen abend, sind spät is bett, mussten dann wieder nach 4 std schlaf wieder aufstehen um unseren tauchkurs anzutreten. Jaaaaaaaaaaaaa ich mache meinen tauchschein!!!!! PADI!!! Und ich kann euch sagen: es ist soooooooooooo cooooool. Unser tauchinstructor is Dan the man from australia :-D, cool ,lustig, super typ, und nach den ersten bedenken macht es doch soooo viel spaß, und: ich habe NEMO gefunden HAHAAAA!!!!!!!!!!!!!!!! In den nächsten tagen folgt theorie, prüfung, schwimm-prüfungen und abschlussprüfung….
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